IBPSA-Germany and Austria - International Building Performance Simulation Association German Speaking Chapter

Kostenfreie Tools aus der Community

Im Rahmen von F&E-Projekten werden oft Tools für verschiedenste Aufgaben im Bereich der Quartiers-, Gebäude-, Bauteil- und Anlagensimulation entwickelt. Um die Nachnutzung bzw. externe Weiterentwicklung zu fördern, möchten wir hier eine Übersicht pflegen.

AixLib ist eine Modelica-Modellbibliothek zur Erstellung von Gebäude- und Anlagensimulationen. Die Bibliothek wird am E.ON Energy Research Center, Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik der RWTH Aachen University entwickelt. Einer lokalen Tradition Aachens folgend, entspringt der Name der Bibliothek aus dem französischen Namen der Stadt, Aix-la-Chapelle.
Die Bibliothek enthält Simulationsmodelle für die thermische Gebäudemasse in zwei unterschiedlichen Detailgraden. Komponenten für die technische Gebäudeausrüstung wie Wärmepumpen, Kessel, KWK-Systeme, Heizkörper und Rohre sind ebenfalls als dynamische Berechnungsmodelle in der Bibliothek vorhanden.

TEASER (Tool for Energy Analysis and Simulation for Efficient Retrofit) bzw. TEASER Web App ermöglichen die schnelle Generierung von Archetypgebäuden mit geringem Eingabeaufwand und den Export einzelner dynamischer Simulationsmodelle für die unten genannten Modelica-Bibliotheken. Diese Bibliotheken verwenden alle das Framework der IBPSA-Bibliothek von Modelica. TEASER wird am E.ON Energy Research Center, Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik der RWTH Aachen University entwickelt.

MASTERSIM ist ein FMI Co-Simulation Master und eine Programmierbibliothek. Es wird das Functional Mockup Interface für Co-Simulation in Version 1.0 und 2.0 unterstützt. Unter Verwendung der Funktionalität von Version 2.0-Funktionalität sind verschiedene Iterationsalgorithmen implementiert, welche die Fähigkeit einer FMU zum Zurücksetzen des Zustands nutzt und dadurch die Stabilität der Simulation verbessert. MasterSim wird aktiv am Institut für Bauklimatik der TU Dresden entwickelt.

POSTPROC ist ein wissenschaftliches Post-Prozessing, welches speziell für die Datenauswertung von Simulationsergebnissen  entwickelt wurde. Der Schwerpunkt liegt auf zeitabhängigen/dynamischen Daten. Durch die flexible Datenschnittstelle ist die Anwendung sehr vielfältig einsetzbar, z.B. auch für die Analyse von Messdaten. PostProc wird aktiv am Institut für Bauklimatik der TU Dresden entwickelt.

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